SEO Leitfaden für Webseiten – Teil 1

SEO Tipps und Leitfaden

SEO Leitfaden für Webseiten – Teil 1

Suchmaschinenoptimierung für WebseitenDies ist der erste Teil unserer kleinen Anleitung zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit und ohne Content Management System (CMS).

Folgende Punkte sind bei der Suchmaschinenoptimierung wichtig, nicht nur bei WordPress.

Valider Code

Euer Code-Gerüst der Webseite sollte keine Fehler in der im HTML und CSS aufweisen. Fehlerhafter Code kann sich nicht nur nachteilig auf das Ranking auswirken sondern, gerade bei CSS, zu unschönen Darstellungsfehlern der gesamten Webseite führen. Egal ob WordPress, TYPO3, andere CMS (Content Management System) oder von Hand programmiert – der Quellcode muss solide sein. Hierfür könnt Ihr die Tools der W3C (World Wide Web Consortium) nutzen.

Sprechende URLs und Permalinks

Standardmäßig werden in TYPO3 und WordPress die URLs nicht suchmaschinenfreundlich generiert. Hier gibt es bei WordPress die Möglichkeit im Backend die Permalinks anzupassen. Hier bei gilt das die „.htaccess“-Datei beschreibbar sein muss.

In TYPO3 kann auf die Extensions „RealURL“ (https://typo3.org/extensions/repository/view/realurl) oder „CoolURI“ (https://typo3.org/extensions/repository/view/cooluri) zurückgegriffen werden. Beide liefern Ihre eigene Dokumentation um sprechende URLs erzeugen zu können.

Generell gilt bei der Umschreibung der Domains, das man auf Unterstriche verzichten sollte und eher Bindestriche nimmt. Das mögen die Suchmaschinen lieber. Ebenso ist es ratsam ein oder zwei Schlüsselwörter (Keywords) mit in der URL zu haben. So erkennen die Suchmaschinen bereits an der URL relevante Begriffe.

Beispiel für eine URL in WordPress:

Beispiel für eine URL in TYPO3:

Beispiel einer suchmaschinenoptimierten URL:

SSL (Secure Socket Layer)

Die Verwendung einer SSL Verschlüsselung bringt nicht nur Sicherheit in sensible Daten wie Kontaktformulare oder Logins. Google mag gesicherte Seiten, weshalb eine SSL Verschlüsselung sich positiv auf das Ranking auswirken kann. Man sollte nach der Einrichtung jedoch daran denken, die Einstellungen der Properties in Google Analytics und der Search Konsole zu aktualisieren. Mittlerweile gibt es einige Hosting-Anbieter welche ein kostenloses SSL-Zertifikat anbieten.

Hier drei Anbieter wo Ihr ein kostenfreies SSL-Zertifikat beantragen könnt. Ob es von Eurem Hoster unterstützt wird, müsst Ihr jedoch selber überprüfen 😉

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Pagespeed – Ladezeiten optimieren

Für Ihren Webseiten Besucher ist es angenehm, wenn Ihre Website schnell geladen wird und keine langen Wartezeiten vorhanden sind. Hier liegt ein besonderer Aspekt auf der Zielgruppe mit Smartphones. Es gibt verschiedene Praktiken die man zur Optimierung anwenden kann. Die server-seitige Komprimierung von Inhalten, oder Bilder nicht überdimensional groß einbinden. Gerade Google legt einen hohen Wert auf optimierte Bilder.

Nützliche Tools zum Thema Ladezeiten einer Webseite optimieren sind unter anderem:

Ein WordPress Plug-In für die Optimierung wäre P3 Performance Profiler (https://de.wordpress.org/plugins/p3-profiler/)

Pagespeed – JavaScript und CSS

Gerade JavaScript und CSS Dateien können einen enormen Teil der Ladezeit einer Webseite ausmachen. Deshalb sollte bei der OnPage-Suchmaschinenoptimierung darauf geachtet werden diese Dateien zu verbessern. Hier gibt es zum Beispiel für WordPress verschiedene Plug-Ins, mit welchen dies realisierbar ist.

Für TYPO3 könnte man auf folgende Extensions zurückgreifen:

Wenn Ihr Eure Seite selber programmiert habt und kein CMS benutzt dann könnt Ihr zur Verkleinerung der CSS und JavaScript Dateien mit diesen Tools einen guten Wert erzielen:

Bilder optimieren für SEO

Sobald Eure Webseite Bilder verwendet sollten diese auch SEO-gerecht optimiert werden. Nicht nur was die Größe in Pixel angeht, sondern auch die Dateigröße selber spielen eine Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Generell gilt bei der Abmessung das, dass Bild nicht größer eingebunden werden sollte als gebraucht. Wenn Ihr also auf der Website eine Bilddatei mit der Abmessung von 1024 auf 768 Pixel habt sollte das geladene Bild auch nicht größer sein. Ich habe bereits Webseiten gesehen, wo ein Bild in 250 auf 250 Pixel angezeigt wird, aber das geladene Original über 3000 Pixel hatte.

Ebenso wichtig ist die Dateigröße. Wer seine Bilder nicht in Photoshop oder ähnlichen Programmen komprimieren kann, der kann diese Onlinetools nutzen:

Für WordPress gibt es Plug-Ins die Ihr verwendet könnt, welche zum Teil, das Bild bereits beim Upload komprimieren:

Bei TYPO3 ist diese Möglichkeit bereits on Board dabei und muss in der Konfiguration lediglich auf das gewünschte Resultat angepasst werden.

Der Bildname ist wichtig

Der Dateiname der hochgeladenen Bilddatei sollte auch SEO tauglich und sinngerecht sein. Also kein „image12abc.jpg“ sondern eher „seo-optimierte-bilder.jpg“. Auch hier gilt wieder, besser einen Bindestrich als einen Unterstrich nutzen. Ebenso wichtig ist auch die Vergabe von einem „title-tag“ und einem „alt-tag“. Diese werden von den Suchmaschinen indexiert und dem Bild zugeordnet. Ihr könnt beim Titel zum Beispiel kurz beschreiben worum es geht, kurz und knapp (Bsp. Optimierte SEO Bilder).Im Alt-Tag hingegen, dieser wird angezeigt wenn das laden von Bildern beim Besucher blockiert ist, könnt Ihr etwas ausführlicher schreiben, zum Beispiel: „So optimieren Sie Ihre Bilder für SEO).

Torben Müller
x-tec@gmx.de

Torben Müller ist Experte für Online Marketing, SEO und responsive Webdesign. Unter anderem hat er eine anerkannte Weiterbildung zum Social Media Manager und ist Mircosoft Certified Professional. Zu seinen Hobbys zählen unter anderem Tai Chi Chuan und Mountainbiking.

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