Schaltet Euren Facebook-Newsfeed aus! Fluch oder Segen?

Facebook wie früher! So killst du den Facebook-Newsfeed.

Schaltet Euren Facebook-Newsfeed aus! Fluch oder Segen?

Müssen Marketing-Verantwortliche umdenken?

Vor kurzem bin ich auf t3n.de über einen Beitrag gestoßen welcher vielleicht größere Auswirkungen haben könnte als nur ein schöneres und leereres Aussehen des Facebook-Newsfeeds.

Facebook wie früher! So killst du den Facebook-Newsfeed.

Facebook wie früher! So killst du den Facebook-Newsfeed. (Screenshot Max Friedrich)

In dem Artikel ging es um das Google-Chrome Plug-In „News Feed Eradicator for Facebook“, welches, wie in dem Beitrag erwähnt, seinen Sinn und Zweck darin hat den Newsfeed von Facebook einfach abzuschalten. Nicht nur die Status Meldungen von Freunden sondern auch die Meldungen und gesponserten Meldungen von Seiten. Die Veröffentlichungen sind demnach nur noch unter den Listen zu finden. Das mag nun für den einen oder anderen eine feine und gewinnbringende Funktion sein – nicht alle haben die ständigen Meldungen von Spielen und Co. gerne – doch für Werbetreibende wirft dieser Artikel und vor allem die Funktion des Plug-Ins News Feed Eradicator for Facebook eine ganz andere Frage auf.

Wer sieht die Meldungen zukünftig noch?

Sehen wir das ganze doch mal aus der strategischen Sicht einer Presseabteilung, eines Social Media Managers oder einem anderen Berufsbild welches sich unter anderem um Kampagnen und bezahlte Beiträge bei Facebook kümmert. Es ist nach wie vor nicht das einfachste einen ROI (Return on Invest) für Social Media zu errechnen, weil hier natürlich ganz andere Faktoren eine tragende Rollen spielen, als es üblicherweise aus der Betriebswirtschaftslehre etc. bekkant ist. Und nun kommt wieder ein neuer Punkt hinzu den man berücksichtigen sollte, und zwar, das Nutzer die Möglichkeit haben den Newsfeed einfach „stumm“ zu stellen. Wie werden hier also zukünftig vernünftige Prognose aufgestellt werden können wenn es im Moment noch gar keine Möglichkeit gibt zu ermitteln wie viele Nutzer das Plug-In verwenden, sofern es überhaupt irgendwann geht.

Wie wird sich die eh schon schwierige Verbreitung von Inhalten in Facebook nun weiterentwickeln und in wie weit müssen Marketing-Verantwortliche umdenken und einen anderen Blickwinkel annehmen?

Ergänzend zu dem Artikel auf t3n.de gibt es das Plug-In laut dem Entwickler Max Friedrich, einem Studenten aus Hamburg / Germany auch in einer Stylesheet-Version, also CSS (Cascading Style Sheet) Version für die Browser Mozilla Firefox und Safari.

In eigener Sache:
Mich würde an der Thematik natürlich auch Interessieren wie Facebook darauf reagiert, immerhin ist der Newsfeed von Facebook mittlerweile sehr etabliert geworden und zugleich Gewinnbringend für Facebook selber. Oder wird sich diese Möglichkeit nach einem kleinen Hype wieder von selbst verabschieden?

Wie ist Eure Meinung und wie seht Ihr die Weiterentwicklung?

Torben Müller
x-tec@gmx.de

Torben Müller ist Experte für Online Marketing, SEO und responsive Webdesign. Unter anderem hat er eine anerkannte Weiterbildung zum Social Media Manager und ist Mircosoft Certified Professional. Zu seinen Hobbys zählen unter anderem Tai Chi Chuan und Mountainbiking.

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